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Das wird Sommerblut 2017

Themenschwerpunkt RAUSCH – von Höhenflügen und Abstürzen

16 Jahre Sommerblut – ein Rausch an Eindrücken und Emotionen. Passend zum diesjährigen Schwerpunkt präsentiert das Kulturfestival einen rauschhaften spartenübergreifenden Mix aus Tanz, Theater, Performance, Musik, Ausstellungen, Lesungen, Literatur-Oper uvm.

Das Festivalprogramm beleuchtet in 35 Veranstaltungen mit über 220 Künstlern an 24 Veranstaltungsorten die verschiedenen Facetten dieses besonderen psychischen Zustands. Ob mit oder ohne Hilfsmittel, ob Drogen-, Alkohol-, Liebes-, Macht-, Schaffens- oder Kaufrausch – Rauschzustände sind Teil unseres (Alltags-) Lebens und können sowohl inspirieren als auch zerstören.

Auch die Kunst war von jeher vom Rausch inspiriert oder inspiriert die Kunst den Rausch….? Bei der Eigenproduktion des Sommerblut Kulturfestivals Die Legende vom heiligen Trinker in der Kölner Kultkneipe Durst zelebrieren Schauspieler und Durst-Wirt Jürgen Reinecke und seine Kolleginnen, unter der Regie von Anja Schöne, auf engstem Raum ein musikalisches Theaterspektakel um die rauschhafte Wallfahrt des Clochard Andreas durch Pariser Lokale, bei dem kein Glas leer und keine Kehle trocken bleiben.

Peter Lohmeyer & der Club der toten Dichter präsentieren rockmusikalische Lyrik mit „Charles Bukowski – Gedichte neu vertont“ – Säufer, Prostituierte, Zocker und Verlierer sind die Hauptfiguren im Universum des Dichters, dessen Texte von Alkohol, Schmuddel-Sex und hässlichen Worten triefen.

Das Frühlingsopfer / Corps oubliésMehdi Farajpour / ORIANTHEATRE Dance Company: Die Komposition von Igor Strawinksy gilt aufgrund seiner außergewöhnlichen rhythmischen klanglichen Strukturen als ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts: Mehdi Farajpour greift die Dissonanzen der Musik auf und choreographiert einen rauschhaften Widerstreit der Kulturen zwischen Burka und nackten Körpern.

Braindance in Spacetown – Rausch in Odonien, Gregor Weber / bodyincrises: Was wären Vernunft und Nüchternheit ohne das Wissen vom Rausch? Auf der Wanderung durch Odonien und seine verschiedenen Räume schaut man in Abgründe und es eröffnen sich neue Blickwinkel – immer umwoben vom Dunst der Droge.

Projek Zukumpf vereint KünstlerInnen aus interdisziplinären Bereichen mit und ohne Beeinträchtigung. Sie bewegen sich zwischen Knigge, Rausch, Etikette und „Kontrolle“ und stellen „Erwartungshaltungen“ und „Verhaltensvorgaben“ in Frage.

Planet Heimat – Kommen wir daher? Oder gehen wir dahin?: Darsteller aus Syrien, dem Libanon, Nigeria, Italien, Bangladesch, Tunesien und Deutschland haben zusammen mit Schüler*innen des Kölner Gymnasiums Kreuzgasse einen spannenden Parcours auf dem Gelände des ‚Freistaats für Kunst und Kultur Odonien’ zum Thema Heimat kreiiert.

Zum dritten Mal geht es zum Abschluss des Kulturfestivals mit der MAD PRIDE zum Kulturfinale auf Odonien. Die Mad Pride wendet sich gegen Diskriminierung und lebt Inklusion mit einem fröhlich bunt verrückten Eigensinn.

Tickets zu allen Veranstaltungen über unsere Webseite, über www.koelnticket.de und im Vorverkauf der einzelnen Spielstätten.