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„Nachtasyl“ nach Maxim Gorki

Köln-Premiere

„Was soll ich mit der Wahrheit? Leben will ich.”

Maxim Gorkis Figuren in „Nachtasyl“ suchen, finden und verteidigen ihren Anspruch als Mensch. Keiner hat Arbeit, kaum einer Geld und niemand eine Zu¬kunft. Sie alle stecken im Asyl von Wassilissa und ihrem Mann fest – einem surrealen Ort des Wartens, Hoffens und Überdauerns.

Die Ausformungen der heutigen sozialen Realität zeigen, dass das bekannte Theaterstück von Gorki selbst nach 100 Jahren nichts an seiner Aktualität verloren hat. In Zeiten von Hartz IV und Flüchtlingsproblematik befindet sich Europa in einer dramatischen Entwicklung, die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Wo bleibt der Mensch dazwischen?

Mit zehn Schauspiel-Studierenden der Alanus Hochschule, die in einem Jahr ihre Ausbildung beenden, will die Regisseurin Christina Schelhas »auf den Grund« – so die wörtliche Übersetzung des russischen Titels – des menschlichen Lebens gelangen.

„Es gibt hier keine Herren… Nur der nackte Mensch ist geblieben.“

Regie: Christina Schelhas
Regieassistenz: Alina Rohde
Musik: Dominik Schiefner
Ausstattung: Romy Rexheuser und Katharina Quandt (Hochschule für Bildende Kunst Dresden)
Es spielen: Anton Becker // Lena Ehmer // Sina Große-Beck // Alessandro Grossi // Cristian Haupt/Dimitrij Breuer // David-Joshua Meißner // Asya Pritchard // Nina Alena Ruhz // Maria Shafit // Emanuel Weber

Ticket unter: Alte Feuerwache 0221 – 9731 550 / info@altefeuerwachekoeln.de
oder Alanus Hochschule 02222 – 93211247 (AB) / schauspiel-ticket@alanus.edu